Die Schler Union (SU) Gppingen fordert die Direktwahl der Schlersprecher in geheimer Wahl durch die Schler an allen Schulen im Kreis Gppingen. Bisher werden die Schlersprecher berwiegend vom Schlerrat der Schule, dem die gewhlten Klassensprecher und deren Stellvertreter angehren, gewhlt. Eine entsprechende Direktwahl lsst das Schulgesetz in Baden-Wrttemberg allerdings zu, wenn der Schlerrat dies beschliet.
Wir wollen die Schlerbeteiligung und die Basisdemokratie an den Schulen strken und fordern deshalb alle Schlerrte in Gppingen auf, eine Direktwahl der Schlersprecher durch alle Schler zu beschlieen. Schler sollen zu mndigen Brgern der Gesellschaft erzogen werden und knnen jetzt bereits mit 16 Jahren bei der Kommunalwahl whlen. Es passt schlicht nicht zusammen, dass Schler aber oftmals den Schlersprecher an ihrer
Schule, der ihre Interessen und Anliegen gegenber der Schulleitung, den Lehrern und Eltern vertritt, nicht direkt whlen knnen. Hier wollen wir deutlich die Rechte der Schler strken, mehr Basisdemokratie erreichen und die Beteiligung der Schler erleichtern, erklrte die Kreisvorsitzende Barbara Schilling des Kreisverbandes Gppingen. Dabei bei muss jeder Schler die Mglichkeit haben, sich zur Wahl zu stellen. In einer Wahlwoche an der Schule sollten die Kandidaten dann bei zentralen Informationsveranstaltungen, in den Pausen und in den einzelnen Klassen sich vorstellen und fr ihre Positionen, Vorstellungen und Ideen werben. So wird sichergestellt, dass der
Schlersprecher auch wirklich die Interessen und Anliegen der Schlerschaft vertritt. Er ist der gesamten Schlerschaft Rechenschaft ber seine Arbeit schuldig. Hierdurch wird die Transparenz aber auch die Attraktivitt der Schlervertretung erhht.
Durch das komplizierte System der Wahl der Schlersprecher ber den Schlerrat kennen die Schler ihren Schlersprecher oftmals nicht oder haben keinen Bezug zu diesem. Durch die Direktwahl sorgen wir fr einen hheren Bekanntheitsgrad, mehr Akzeptanz und Wertschtzung der Arbeit des Schlersprechers und fr einen direkten Kontakt und Bezug.
Gleichzeitig erhlt der Schlersprecher eine hhere Legitimation und kann so die Schlerinteressen besser vertreten, so die Kreisvorsitzende Barbara Schilling abschlieend.